Die stille Schönheit der Vennlandschaften

Die Luft ist erfüllt vom leisen Surren der Insekten. Erdbienen krabbeln aus dem warmen Sandboden und starten in den Tag.

 

Während es hier im Winter aufgrund der hohen Feuchtigkeit kühler ist als im Umland, speichert das Venn im Sommer die Wärme der Sonne.

 

Das Gras knistert, so trocken ist es. Vereinzelt blühen im Gildehauser Venn Glockenheide und Lungenenzian, während die Besenheide größere Flächen erobert hat. Vielleicht huscht eine aufgeschreckte Waldeidechse über den Holzwanderpfad. Die Landschaft, die auf den ersten Blick als karg und still erscheint, steckt im Verborgenen voller Leben. Der Name Venn ist abgeleitet aus dem Niederländischen „Veen“ und eine andere Bezeichnung für Moor. Seltene Pflanzen wie der Sonnentau, das gefleckte Knabenkraut und Wollgras sind ganz typische Bewohner. Ebenso wie das Keienvenn stehen auch das Gildehauser Venn und das Syenvenn unter Naturschutz. Gäste sind willkommen, sollten jedoch zum Schutz von Flora und Fauna Rücksicht nehmen und sich an die hier geltenden Regeln halten.