Sternrouten nach Knotenpunkten

Route 2 | Tourenlänge 45 km

Rund um Bad Bentheim

Genießen Sie Natur pur – die Landschaft rund um Bad Bentheim

 

An der Touristinformation in der Stadtmitte geht es wieder los. Folgen Sie den Schildern mit der Route 2 zum Kurzentrum Am Bade. Hier lohnt sich ein Spaziergang durch den Kurpark. Die Sole- Therme mit dem schönen Außenschwimmbad lädt nach einer anstrengenden Tour zum Entspannen ein.

Durch den Toten- und Hutewald mit seinen knorrigen Eichen, Hainbuchen und Buchen geht es weiter Richtung Freilichtbühne. Der Bentheimer Wald ist das größte zusammenhängende Mischwaldgebiet Nord-West-Deutschlands.

An dem Freilichtbühnengelände – eingebettet in einem ehemaligen Sandsteinbruch – vorbei geht es über die Straße Am Kathagen – hier wohnten früher die Sandsteinhauer – und den Ohner Diek in die Bentheimer Bauernschaft. Sie kommen an dem 18-Loch Golfplatz des Golfclubs Euregio vorbei in Richtung Naturschutzgebiet Gildehauser Venn. Machen Sie ruhig eine kurze Pause und besteigen Sie die Aussichtsplattform im Venn. Genießen Sie einfach mal die stille Schönheit der Vennlandschaft.

Danach führt die ausgeschilderte Route weiter zum Kloster Bardel. Zum Franziskanerkloster, in dem sich jetzt das katholische Missionsgymnasium befindet, gehört ein ca. 10 ha großer Wacholderhain, der zum Landschaftsschutzgebiet erklärt wurde.

In unmittelbarer Nähe zur holländischen Grenze geht es weiter zum ehemaligen Grenzübergang Springbiel, durch die Landgemeinden Holt und Haar und Waldseite wieder zurück in den Bentheimer Wald. Die ausgeschilderte Wegstrecke führt Sie am „Aßhornstern“ vorbei über die Deilmannstraße durch die nördlichen Wohngebiete Bad Bentheims zurück zum Ausgangspunkt der Tour.

 

 


Route 3 | Tourenlänge 39 km

Rund um den Isterberg

Samtgemeinde Schüttorf mit kleinen Gemeinden und landwirtschaftlichen Gehöften

 

Von der Touristinformation führt die Route am Schloßpark vorbei in nördliche Richtung durch den Bentheimer Wald zur Gemeinde Wengsel mit landwirtschaftlichen Gehöften. Die ausgeschilderte Route führt Sie zum 68 m hohen Isterberg, der den Germanen schon als Kultstätte gedient haben soll. Besteigen Sie auf jeden Fall die Aussichtsplattform. Bei gutem Wetter haben Sie eine schöne Aussicht über die gesamte Obergrafschaft. Im Norden erkennen Sie den Kirchturm der Nordhorner Kirche, etwas weiter östlich den Kühlturm des Lingener Kraftwerkes, im Südwesten den Schüttorfer Kirchturm und im Süden die alles überragende Bentheimer Burg.

Weiter geht es durch die Landgemeinden Neerlage und Hestrup zur Gemeinde Engden. Hier lohnt sich ein Blick in die katholische Kirche. Sehenswert sind auch die mit Sandsteinmauern eingefassten Bauernhöfe und der an der Dorfstraße stehende Speicher (früher eine Kornbrennerei) aus dem 18. Jahrhundert.

Durch Drievorden führt die Route weiter Richtung Schüttorf, die älteste Stadt der Grafschaft. Der Quendorfer See (mit dem Lokal „Else am See“) bietet sich für eine Rast an.

Aber auch der historische Stadtkern mit dem „Schüttorfer Riesen“, der evangelischen Kirche mit seinem 81 m hohen Turm, ist sehenswert.

In Schüttorf liegt auch die Wiege der Grafschafter Textilindustrie.

Am ehemaligen Krankenhaus „Annaheim“ vorbei weiter durch den Bentheimer Wald erreichen Sie den „Waldbauern“, eines der ersten Bauern-Cafés der Grafschaft. Auch hier lohnt sich ein Besuch. Von hier aus sind es nur noch wenige Kilometer zur Altstadt und zum Ausgangspunkt der Tour.

 

 


Route 4 | Tourenlänge 33 km

Schüttorf mit Vechtetal und „Samerrott“

Unberührte Natur und gepflegte Bauernhöfe

 

Vom Ausgangspunkt Touristinformation geht es in südlicher Richtung am Kurpark vorbei durch den Bentheimer Wald Richtung Schüttorf. Sie durchqueren den Totenwald, erreichen nach wenigen Kilometern den „Waldbauern“ (Café) und fahren weiter durch den Bentheimer Wald zur ältesten Stadt der Grafschaft, Schüttorf. Für das Zentrum mit Rathaus und Kirche sollten Sie sich ruhig etwas Zeit nehmen.

Weiter geht es durch das Zentrum zur Vechte und den Vechtewiesen. Sie folgen der Beschilderung Route 4, die Sie geradeaus in den Forst „Samerrott“ führt. Hier durchqueren sie den Forst auf einem befestigten Waldweg. Am Steider Heck vorbei durch eine typisch landwirtschaftlich geprägte Landschaft mit gut befahrbaren Wirtschaftswegen erreichen Sie das Dorf Ohne im Süden der Grafschaft. Mit seinem Ortskern, der Kirche und den urigen Kneipen ist es eher ein typisch westfälisches Dorf. Eine kurze Rast und Einkehr in eine der Gaststätten lohnt sich immer. Ohne ist auf jeden Fall eine der ältesten Siedlungen an der Vechte.

Von Ohne führt die Tour dann wieder durch den Bentheimer Wald am Gut Adolfshof vorbei, unter der Autobahnbrücke hindurch durch die Gemeinde Suddendorf in den Süden der Stadt Bad Bentheim. Von weitem sehen Sie die Bentheimer Burg und damit den Ausgangspunkt der Tour.

 

 


Route 5 | Tourenlänge 35 km

Das Dreiländereck: Niedersachsen-Westfalen-Holland

Gronau und das deutsch-niederländische Grenzgebiet entdecken

 

Machen Sie sich heute auf in die westfälische Stadt Gronau, der Heimatstadt Udo Lindenbergs, der seine musikalischen Wurzeln auch in Bad Bentheim hatte, mit einem Abstecher zum Rock’n’pop-Museum. Ausgangspunkt ist wieder die Touristinformation in der Stadtmitte. Es geht der beschilderten Route 5 nach in den Süden, durch die Gemeinde Sieringhoek am Naturschutzgebiet Gildehauser Venn vorbei – ein Halt an der Aussichtsplattform lohnt sich immer – zum Drilandsee. Mit seinen gastronomischen Einrichtungen lädt er zu einer Pause ein.

Die ausgeschilderte Route führt Sie weiter ins Zentrum der Stadt Gronau. Hier sollte man sich einen Besuch des Rock’n’pop-Museums nicht entgehen lassen.

Weiter geht es durch Gronau Richtung Holland/Overdinkel. Auf holländischer Seite folgen Sie der deutsch-niederländischen Grenze, überqueren den Grenzfluss Dinkel, halten sich rechts, überqueren den Fluß erneut und erreichen wieder die deutsche Seite.

Über den Reiterhof Arnink erreichen Sie das Kloster Bardel. Von hier aus fahren sie durch die landwirtschaftlich geprägten Gemeinden Bardel und Sieringhoek in den Süden Bad Bentheims. Die Burg Bentheim zeigt Ihnen wieder von weitem den Ausgangspunkt Ihrer Tour.

 

 


Route 6 | Tourenlänge 45 km

Ochtrup – Wellbergen – Rothenberge

Eine Fahrt durch das nördliche Münsterland

 

Von der Touristinformation aus führt die Tour wieder Richtung Süden in das nördliche Münsterland. Den sechseckigen Schildern mit der Route 6 in Pfeilrichtung folgen. Über die Ochtruper Straße und den Burgsteinfurter Damm am alten Bundeswehrdepot vorbei erreichen Sie Ochtrup. Ochtrup ist nicht nur eine alte Töpferstadt – rechts an der Strecke sehen Sie die alte Töpferei – sondern auch ein Ort der von der Textilindustrie geprägt war. Auf dem Gelände einer ehemaligen Textilfabrik ist hier ein großes Outlet-Center entstanden, ideal für eine kleine Shopping-Tour. Weiter führt die Route nach Welbergen. Der kleine Ort beherbergt mit dem Haus Welbergen eine der schönsten und ältesten Wasserburgen (1282) des Münsterlandes. Das Haus dient heute als Stätte der Heimatpflege und des Austausches von Kunst und Kultur zwischen Deutschland und den Niederlanden. Eine Innenbesichtigung ist nur auf Voranmeldung möglich.

Von Welbergen geht die Fahrt, leicht ansteigend weiter durch die Parklandschaft der Bauernschaft Rothenberge. Hier lohnt sich ein Abstecher auf die Kuppe des Berges zum Haus Rothenberge (Villa Jordan), eine 1920 nach dem Vorbild französischer Landhäuser erbauten Villa mit Teehaus. Für den Anstieg werden Sie mit einem tollen Blick über das Münsterland belohnt.

Zurück führt die Tour leicht bergabwärts durch die Brechte, vorbei an Windparks über den Ohner Diek wieder in den Süden der Stadt Bad Bentheim.

 

 


Route 7 | Tourenlänge 44 km

Kreisstadt Nordhorn – eine ehemalige Textilhochburg

Wasserstadt Nordhorn, die ehemalige Textilstadt im Grünen

 

Die Tour führt wieder von der Touristinformation am Schloßpark vorbei durch den nördlichen Teil des Bentheimer Waldes zur Landgemeinde Wengsel. Über asphaltierte Wirtschaftswege geht es am Naturschutzgebiet Syen-Venn vorbei durch die Gemeinden Hestrup und Brandlecht zum Nordhorn-Almelo-Kanal. Am Kanal entlang fahren sie direkt ins Zentrum von Nordhorn und zum Vechtesee. Die dortige Gastronomie bietet sich für eine Pause an.

In Nordhorn lohnt sich ein Blick in das Textilmuseum, untergebracht im ehemaligen Spinnereihochbau. In Nordhorn waren bis zu 10.000 Mitarbeiter in der Textilindustrie beschäftigt. Hier haben Modeschöpfer wie Karl Lagerfeld, oder Fotografen wie Helmut Newton und F.C. Gundlach ihr Handwerk gelernt. Nordhorn nennt sich auch Wasserstadt. Sie ist tatsächlich auch ein wenig holländisch geprägt. Den besten Eindruck gewinnen Sie, wenn Sie sich eine Fahrt mit dem Vechtestromer durch die Kanäle und Grachten der Stadt gönnen.

Auf der Weiterfahrt kommen Sie nach kurzer Zeit am Nordhorner Tierpark vorbei, der sich auch die Pflege einheimischer Tierrassen (z.B. das Bentheimer Landschwein) zur Aufgabe gemacht hat. Der Tierpark ist auch für die Tiere im Bentheimer Hutewald zuständig.

Weiter geht es durch die Landgemeinde Hesepe – hier sollten Sie einen Blick in die kleine Kapelle, die in unmittelbarer Nähe der Wegstrecke liegt, werfen – zum Naturschutzgebiet Tillenberge und dann zur Gemeinde Brandlecht. Auch hier lohnt sich ein Blick in die Kirche. Die Strecke ist weiter ausgeschildert über den Ortsteil Hestrup. Hier kommen Sie am Hestruper Bahnhof vorbei, der an einigen Tagen in der Woche als gastronomischer Betrieb geöffnet hat.

Die Tour führt weiter durch die Gemeinde Neerlage und dann über einen schmalen Weg an den Bahnschienen vorbei zum Kurzentrum. Von hier aus sind es noch zwei Kilometer bis zur Stadtmitte.

 

 

 


Route 8 | Tourenlänge 44 km

Losser – de Lutte

Die Twente mit typisch holländischen Dörfern

 

Nutzen Sie die Grenznähe Bad Bentheims, um einmal typisch holländisches Flair zu schnuppern. Dazu folgen Sie von der Touristinformation der Route 8 in Pfeilrichtung. Sie kommen zunächst durch die westliche Altstadt. Die Strecke verläuft durch Neubaugebiete zum Ortsteil Gildehaus. An der reformierten Kirche vorbei geht es auf den Mühlenberg zur Ostmühle mit Backhaus. Ehrenamtliche Müller betreiben die Mühle und bieten zu bestimmten Zeiten Führungen an. Auch hier haben Sie einen tollen Blick über die Obergrafschaft und nach Süden in das Münsterland. Durch den Forst Bentheim geht es weiter zum Kloster Bardel. Kurze Zeit später erreichen Sie beim Reiterhof Arnink die holländische Grenze. Nach dem Überqueren der Dinkel geht es über den Gildehauser Weg Richtung Losser. Im Ortszentrum sollten Sie ruhig etwas verweilen. Hier finden Sie urige Kneipen und Cafés und eine Anzahl historischer Fachwerkgebäude.

Über sehr gut befahrbare Radwege radeln sie weiter durch die Twente nach De Lutte, ein touristisches Zentrum. Ins Auge fällt sofort die wuchtige „Pechelmuskerk“, eine Kirche aus dem 17. Jahrhundert. Empfehlenswert ist auch ein Abstecher durch das Arboretum Poort Bulten, einem Lehrwald, der 1910 entstanden ist.

Zurück Richtung Bad Bentheim führt die Tour durch die Dinkelniederungen zum Grenzübergang Achterberg/Springbiel. Im weiteren Verlauf geht es durch die Bauernschaften Westenberg und Waldseite leicht ansteigend zum Ferienpark Gut Langen und dem Bentheimer Familienbad. Von hier aus sind es zum Ausgangspunkt der Tour nur noch wenige Kilometer.

 


Route 9 | Tourenlänge 42 km

Denekamp – Singraven – Lutterzand

Das Land an der Dinkel

 

Ein weiteres holländisches Highlight erleben Sie mit der Tour 9. Auch hier starten Sie an der Touristinformation. Es geht wieder in Richtung Norden durch den Forst Bentheim. Durch die Bauernschaften Wengsel und Holt und Haar fahren Sie über asphaltierte Wirtschaftswege Richtung holländische Grenze. In Holland führt die Strecke weiter Richtung Denekamp. Sie überqueren den Omleidingskanal und erreichen in einigen Kilometern das Zentrum dieses kleinen, schmucken Grenzstädtchens. Mittelpunkt der Gemeinde ist der Marktplatz mit der St. Nikolaaskerk, deren ältester Teil aus dem Jahre 1436 stammt. Hier finden Sie viele Gaststätten und Restaurants, die zur Rast einladen.

Weiter geht es zum Haus Singraven, das heute als Museum dient. Direkt daneben befindet sich die größte und schönste Wassermühle der Twente. Im angeschlossenen Gastronomiebetrieb kann man sich mit einem Pfannkuchen (Pannenkoeken) stärken. Auch das Naturkundemuseum „Natura Docet“ am Rande Denekamps ist ein Besuch wert. Zurück geht es südlich von Denekamp an Wohngebieten vorbei Richtung Lutterzand. Achten Sie in der Ortschaft Berghum auf die gemütlichen, kleinen Bauernhäuser. Hier sieht man den Unterschied zur deutschen Bauweise besonders deutlich.

Sie überqueren wieder den Omleidingskanal und streifen das Naturschutzgebiet Lutterzand, das sich mittlerweile zu einem Eldorado für Wanderer entwickelt hat. Hier fahren sie wieder über die Grenze nach Deutschland. Auf gut ausgebauten Wirtschaftswegen geht es durch die Bauernschaften Waldseite und Hagelshoek wieder zurück nach Bad Bentheim. Vom Feriengebiet Gut Langen sind es nur wenige Kilometer zur Stadtmitte.

 

 


Route 10 | Tourenlänge 44 km

Welbergen – Wettringen – Haddorfer See – Ohne

Die südliche Grafschaft und das Münsterland

 

Mit der Route 10 geht es auf einer schönen Strecke in das nördliche Münsterland. Sie starten wieder an der Touristinformation. Die Routenschilder mit der Nr. 10 führen Sie in den Süden der Stadt an den Sportplätzen vorbei in den Sieringhoek. Hier fahren sie über den Burgsteinfurter Damm am Bundeswehrdepot vorbei weiter Richtung Ochtrup/Welbergen. Sie überqueren die Vechte; rechts liegt der Ort Welbergen.

Weiter geht es nach Wettringen. Um 800 gründete Karl der Große die Wettringer Kirche, die Mittelpunkt eines ausgedehnten Kirchspiels war. Sehenswert ist auch das Haus „Ahlers“, heute Heimathaus und Sitz des Verkehrsvereins. Von Wettringen geht es dann weiter Richtung Haddorf mit dem Feriengebiet Haddorfer See. Hier lohnt sich eine kleine Pause.

Am See entlang fahren sie dann weiter nach Ohne mit seinem urigen Dorfkern, interessanten Kneipen und einer weithin sichtbaren Kirche. Über den Bentheimer Diek führt die Route durch die Gemeinden Samern und Suddendorf zurück in den Süden Bad Bentheims. Die Burg ist von weitem zu sehen und zeigt Ihnen den Weg zum Ausgangspunkt der Tour.

 

 


Route 11 | Tourenlänge 44 km

Schüttorf – Mehringen – Emsbüren

Eine Tour ins Emsland

 

Die Route 11 führt Sie in den südwestlichen Zipfel des Emslandes, nach Emsbüren. Es geht wieder an der Touristinformation los. In südlicher Richtung führt die Route am Kurzentrum vorbei durch den Bentheimer Wald nach Schüttorf. Hier lohnt sich immer ein kurzer Halt in der Innenstadt und ein Blick in die große evangelische Kirche, dem „Schüttorfer Riesen“.

Weiter dann in Richtung Ahlde und Mehringen. In Mehringen kommen Sie am Bauerncafé „In’t Hürhus“ mit einer ausgezeichneten regionalen Küche vorbei. Hier kann man auch eine Runde Swin Golf spielen oder sich in einer Salzgrotte entspannen. Im Sommer besteht an den Wochenenden auch die Möglichkeit, in unmittelbarer Nähe die Ems mit einer kleinen Fahrradfähre zu überqueren. Bei der Planung dieser Tour sollten Sie sich vorher in der Touristinformation beraten lassen.

Weiter geht die ausgeschilderte Route in die Ortsmitte von Emsbüren. In der Nähe der Kirche bietet sich ebenfalls ein Café für eine Pause an. Sie verlassen Emsbüren. Die Weiterfahrt geht durch die Landgemeinde Engden bis zur Vechte, die Sie überqueren und durch die Gemeinden Neerlage und Quendorf. An den Bahnschienen entlang führt ein schmaler Radweg bis zum Kurzentrum. Von hier aus sind es noch zwei Kilometer bis zum Ausgangspunkt der Tour.

 

 


Route gd (12) | Tourenlänge 49 km

Die Gildehaus-Dinkel-Route

Die erste Radroute über die „grüne Grenze“

 

Die Gildehaus-Dinkel-Route stellt eine Besonderheit im Bad Bentheimer Radrouten-Angebot dar. Sie wurde geschaffen, als es noch Grenzkontrollen gab, also lange vor dem Schengen- Abkommen.

Diese Route startet an der Touristinformation und ist als „Gildehaus-Dinkel-Route“ ausgeschildert. In den Niederlanden können Sie auch dem dortigen Knotenpunkt-System mit den Streckennummern 58, 62, 61, 60, 67, 18 und 19 folgen.

Wenn Sie die holländische Grenze erreicht haben, kommen Sie zuerst in das Naturschutz- und Erholungsgebiet „Lutterzand“. Hier schlängelt sich die Dinkel durch eine interessante Dünenlandschaft. Sie erreichen De Lutte, eines der wichtigsten touristischen Zentren der östlichen Niederlande. Sehenswert ist auch der Lehrwald „Arboretum Poort Bulten“ mit über 100 verschiedenen Baum- und Strauchsorten. Alte Bauernhöfe prägen das Landschaftsbild auf der Weiterfahrt nach Losser mit seinen Fachwerkhäusern im Ortszentrum.

Von Losser geht es in Richtung Kloster Bardel beim Reiterhof Aarnink wieder über die deutschholländische Grenze. Schon bald können Sie auf dem Gildehauser Mühlenberg die Ostmühle sehen. Von hier aus sind es noch wenige Kilometer zum Ausgangspunkt der Tour.

 

 


Unser Tipp für Sie

Routen verbinden

 

Sie sind mit dem E-Bike unterwegs oder Sie wollen einfach mal eine längere Tagestour unternehmen? Kein Problem!

Sie können einzelne Routen miteinander kombinieren. Wir zeigen Ihnen hier zwei Beispiele, wo die Verbindung von zwei Routen sehr gut funktioniert. Es handelt sich um eine Kombination der Routen 5 und 8 sowie der Routen 7 und 3.

Wenn Sie diesen Routenvorschlägen folgen, haben Sie die Sicherheit, dass die Ausschilderung immer in Fahrtrichtung zu sehen ist und Sie so sicher an den Ausgangspunkt zurückkehren.

Wenn Sie eine Tour in unser Nachbarland wählen, können Sie dort auch von der ausgeschilderten „Bentheimer Route“ abweichen und sich über das holländische Knotenpunkt-System eine individuelle Runde zusammenstellen. Bevor Sie losfahren, lassen Sie sich auch gerne in der Touristinformation über diese Möglichkeiten beraten.

Viel Spaß beim Zusammenstellen Ihrer individuellen Route!